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Veranstaltungen

Sonntag, 15. November 2026, 15 Uhr, Weserrenaissance-Museum Schloss Brake, Lemgo

Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung rund ums Thema Medizin im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Lemgo. Wie heilte man Krankheiten zu Zeiten der (Weser-)Renaissance, und was verrät eine historische Mumienhand über die Vorstellungen vergangener Jahrhunderte? Antworten darauf gibt es am Sonntag, 15. November. Um 15 Uhr lädt das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake zu einer öffentlichen Führung durch die brandneue Sonderausstellung „Staying alive. Medizingeschichte(n) mit Risiken und Nebenwirkungen” ein. Der Eintritt kostet 10 Euro (inkl. Besuch der Dauerausstellung). Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Anmeldung unter Tel. 05261/2502190 oder per Mail an kasse@museum-schloss-brake.de.

Die Ausstellung, die bis zum 2. Mai 2027 läuft, nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine faszinierende Reise durch 2.000 Jahre Medizingeschichte – von der Antike über die (Weser-)Renaissance bis in die Gegenwart. Mehr als 60 außergewöhnliche Exponate wie ein menschlicher Schädel, chirurgisches Arztbesteck, Aderlass-Instrumente und eine historische Reiseapotheke beleuchten Themen von Seuchen und Hygiene bis hin zum Wandel medizinischen Wissens. Dabei zieht die Schau bewusst Parallelen zur Region und zu aktuellen Debatten wie Impfmythen, Corona-Erfahrungen und einer gerechten Gesundheitsversorgung.

Besonderes Highlight ist die innovative Inszenierung: Gäste betreten eine nachgebildete Arztpraxis samt Wartezimmer, Anamnesebogen und Rezept. An kurzweiligen Erlebnisstationen kann man seine Hände desinfizieren, Kräuter riechen, einen Blick durchs Mikroskop werfen oder „Organ-Memory” spielen.

Ergänzt wird die Sonderausstellung durch bewegende Fotografien von Brustkrebspatientinnen und -patienten. Unter dem Motto „Diagnose Krebs – das Leben danach” weist das von Sabine Mirbach initiierte Projekt auf den Stellenwert von Medizin und Vorsorge hin.

Ein vielseitiges Begleitprogramm mit Fachvorträgen, Workshops, Medizinkabarett und Theater rundet das Angebot ab.

Die Sonderausstellung versteht sich als offenes und partizipatives Projekt. Zahlreiche starke Partner aus Wissenschaft, Medizin und Kultur wirken an ihrer Entstehung mit. Die Ausstellung wird unterstützt von: Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe, Andreas-Mohn-Stiftung, Gesundheitsstiftung Lippe, Klinikum Lippe, Apothekerverband Westfalen-Lippe, Rotary Club Lemgo-Sternberg, Frauen für Lemgo, Soroptimist-Club Detmold Lippische Rose und Soroptimist-Club Detmold, Fraunhofer IOSBN-INA, Technische Hochschule OWL, Institut für industrielle Informationstechnik, Freundeskreis des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake, Brasseler, Vincent Systems, Lippische Landesbrandversicherung und Sparkasse Lemgo. Gemeinsam entsteht ein lebendiger Ort des Austauschs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, und zwar anhand von mehr als 60 faszinierenden Exponaten.

Weitere Informationen unter www.www.museum-schloss-brake.de

 

Mittwoch, 18. November 2026, 18 Uhr, Weserrenaissance-Museum Schloss Brake, Lemgo

Kostenfreier Vortrag:

Herzwochen 2026: Herz in Gefahr? Warnzeichen erkennen!

Lemgo. Passend zur aktuellen Sonderausstellung ”Staying alive. Medizingeschichte(n) mit Risiken und Nebenwirkungen” lädt das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake am Mittwoch, 18. November, um 18 Uhr zu einem Vortrag unter dem Motto ”Herz in Gefahr? Warnzeichen erkennen!” ein. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 05261/2502190 oder per Mail an kasse@museum-schloss-brake.de.

In Kooperation mit dem Klinikum Lippe ist im Zusammenhang mit der Sonderausstellung die mehrteilige und vielfältige Vortragsreihe ”Visite im Museum” entstanden. Dieses Mal geht es um Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die mittlerweile zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland zählen. Dabei sendet das Herz oft schon früh Warnsignale.

Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen erklären drei Referenten, welche Anzeichen ernst genommen werden sollten: von Brustschmerzen über Atemnot bis zu Herzstolpern. Sie zeigen, wie ein Herzinfarkt entsteht, warum im Notfall jede Minute zählt und wie moderne Herzmedizin heute helfen kann. Auch die Frage, was jeder selbst für ein gesundes Herz tun kann, kommt nicht zu kurz.

Es handelt sich um einen Vortrag, der im Ernstfall Leben retten kann. Im Anschluss beantworten die Referenten gerne Fragen aus dem Publikum.

Bei den Referenten handelt es sich um: Univ.-Prof. Dr. Stephan Gielen, Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin; Dr. Johannes Brockmeier, Leitender Arzt der Rhythmologie, Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin; Dr. Vanessa Rubesch-Kütemeyer, Oberärztin der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin; Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld – Campus Klinikum Lippe.

 

Samstag, 7. November 2026, 15 Uhr, Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Zwischen Leidenschaft und Tiefe

Streichquartette von Grieg und Schostakowitsch

Lemgo. Leidenschaftlich geht es am Samstag, 7. November, im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake zu. Denn ab 15 Uhr lädt das Museum zu einem Kammerkonzert der Extraklasse ein. Dabei begegnen sich zwei bedeutende Werke der Streichquartett-Literatur - und mit ihnen zwei unterschiedliche Epochen und Weltblicke.

Edvard Griegs Streichquartett g-Moll Op. 27 besticht mit romantischer Intensität, kraftvollen Gesten und nordischem Klangreichtum. Dagegen entfaltet Dmitri Schostakowitschs drittes Streichquartett in F-Dur eine Musik von großer innerer Spannung und emotionaler Tiefe, die von den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts geprägt ist.

Gemeinsam ergeben die beiden Werke ein facettenreiches Konzert voller Kontraste, Ausdruckskraft und musikalischer Nähe.

Freuen kann man sich auf Ying-Chieh Li (Violine), Mariia Govorun (Violine), Yu-Chi Hua (Viola) und Sabine Vavassori (Violoncello). Das Konzert findet in Kooperation mit dem Landestheater Detmold statt.

An diesem Nachmittag erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 14 Uhr und in der Pause ein köstliches Kaffee- und Kuchenangebot.

Tickets gibt es zum Preis von 18 Euro (erm. 9 Euro) im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake, telefonisch unter Tel. 05261/2502190 oder per Mail an kasse@museum-schloss-brake.de

 

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