
Veranstaltungen Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
Mittwoch, 29. April 2026, 15 Uhr, Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
Märchenhaft und teuflisch gut geht es am Mittwoch, 29. April, im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake zu. Denn um 15 Uhr steht der Grimmsche Klassiker ”Der Teufel mit den drei goldenen Haaren” für Kinder ab 6 Jahren auf dem Programm. Freuen kann man sich auf zwei wandelbare Schauspieler in 15 Rollen. Der Vorverkauf für das von der Presse hoch gelobte Stück rund um die Themen Mut, Glück, Zuversicht und Unerschrockenheit hat soeben begonnen.
Doch worum genau geht es in dem Stück, das mittlerweile Kultcharakter besitzt? Manche Menschen haben einfach Glück. Und dann gibt es da diesen Jungen, der sogar mit einer Glückshaut geboren wird! Das bedeutet: Ihm kann eigentlich gar nichts passieren. Behauptet jedenfalls eine geheimnisvolle Wahrsagerin. Und sie legt noch eins drauf: Mit 14 Jahren soll dieser Junge doch tatsächlich der neue König werden!
Der alte König findet das gar nicht lustig und denkt sich einen finsteren Plan aus, damit er seinen Thron für immer und drei Tage behalten kann. Um den Jungen endlich loszuwerden, schickt er ihn mit einem verrückten Auftrag in die Hölle. Dort soll unser Held dem Teufel drei goldene Haare direkt vom Kopf stibitzen. Ob es ihm gelingen wird?
Mit ihrer unverwechselbaren Bühnenkunst sind Martina und Thomas Hoeveler vom Kleinewelttheater ein Garant für Theatererlebnisse, die die ganze Familie humorvoll und intelligent unterhalten.
Tickets für diese Art der Theaterkunst für Auge, Ohr und Herz gibt es zum Preis von 8 Euro im Vorverkauf an der Museumskasse (Di-So von 10 bis 18 Uhr), unter Tel. 05261-2502190 oder per Mail an: kasse@museum-schloss-brake.de.
Samstag, 2. Mai 2026, 11 Uhr
Passend zur aktuellen Sonderausstellung ”Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal” der Deutschen Stiftung Denkmalschutz lädt das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake zu einer öffentlichen Führung ein. Los geht es am Samstag, 2. Mai, um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei! Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter Tel. 05261/2502190 oder per Mail an kasse@museum-schloss-brake.de.
Freuen kann man sich auf eine mehrfach ausgezeichnete Mitmachausstellung für die ganze Familie rund ums Thema Denkmal. Für die einen sind sie Heimat, Wahrzeichen und Kulturgenuss. Für die anderen sind sie ein Dorn im Auge: alt, unbequem, teuer. Beim Thema Denkmal und Denkmalschutz scheiden sich die Geister. Fast nirgendwo gibt es so viele Missverständnisse und Irrtümer wie im Denkmalschutz.
Diese einzigartige, hochmoderne und multimediale Ausstellung wirft einen ungewöhnlichen Blick auf das kontroverse Thema Denkmalschutz und gibt Antworten auf viele Fragen, irrtümliche Annahmen oder gängige Vorurteile, die so noch nirgendwo beantwortet worden sind.
In sechs interaktiven Stationen macht die Ausstellung die „Baustelle Denkmal” lebendig und spannend nachvollziehbar. In der Führung wird klar, wie ein Denkmal eigentlich ein Denkmal wird und welchen Gefahren Denkmale ausgesetzt sind. Außerdem begegnet man Denkmaleigentümern und Werkstätten von Handwerkern. Viele lustige und ungewöhnliche Denkmalschutz-Tatsachen und Aktionen zum Selbstentdecken warten auf die Besucherinnen und Besucher. Dabei kann man sogar selbst zum fiktiven Sprengmeister werden.
”Darüber hinaus stellen wir äußerst spannende historische Aufnahmen vom Schloss Brake aus der Zeit zwischen 1900 und 1924 aus”, betont Museumsleiterin Silvia Herrmann. Die schwarz-weiß-Fotos stammen allesamt vom Stadtarchiv Lemgo. Im zweiten Ausstellungsraum sind außerdem eindrucksvolle Farbfotos der zahlreichen Denkmale des Landesverbandes Lippe an den Wänden zu sehen. Dazu zählen unter anderem das Hermannsdenkmal, die Externsteine, das Landestheater Detmold und viele weitere eindrucksvolle Gebäude.
Weitere öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung sind an folgenden Terminen geplant:
Sa, 16.05.2026; So, 31.05.2026; So, 14.06.2026 und Sa, 27.06.2026 jeweils um 11 Uhr. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter Tel. 05261/2502190 oder per Mail an kasse@museum-schloss-brake.de.
Sonntag, 3. Mai 2026, 15 Uhr
Puh, wie das stinkt! Kein Wunder, schließlich war es mit der Sauberkeit in der Renaissance nicht weit her. Warum das so war, verrät das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake am Sonntag, 3. Mai. Um 15 Uhr steht die spannende Erlebnisführung „Bibergeil und Bisamapfel - Heilmittel mit Risiken und Nebenwirkungen” speziell für Familien auf dem Programm. Nach einem kurzweiligen Rundgang durch die Ausstellung stellen die Teilnehmer unter Anleitung im Museumslabor selbst Lavendelparfüm her. In einem dekorativen Flakon dürfen sie den Duftstoff mit nach Hause nehmen.
Waren die Menschen damals wirklich nie baden? Und wie gingen sie gegen die unangenehmen Gerüche vor? Ganz einfach: mit Parfüm! Im sogenannten Bisamapfel bewahrte man Duftstoffe wie Ambra und Moschus auf. Sie sollten nicht nur den Gestank vertreiben, sondern den Besitzer auch vor Pest und Cholera schützen. Doch haben diese Mittel wirklich bei Krankheiten geholfen?
Die Lebenserwartung war vor gut 400 Jahren sehr gering, und die hohe Kindersterblichkeit barg die Gefahr des Aussterbens der Familie in der nächsten Generation. Schlaganfälle und Herzinfarkte waren unerklärliche und unheimliche Krankheiten. Kein Wunder, dass bei den Heilungsversuchen der Aberglaube eine große Rolle spielte. So ging man tatsächlich davon aus, dass der Verzehr von Ruß aus dem Schornstein oder die Asche verbrannter Schuhsohlen gegen Krankheiten helfen sollten. Wer sein Fieber senken wollte, musste nur einer schwarzen Katze ein Loch ins Ohr schneiden, das Blut auf einem Stück Brot verteilen und essen. Ob all das wirklich förderlich war und wann und wie sich die Medizin weiterentwickelte, erfährt man im Rahmen dieser Erlebnisführung.
Der Eintritt kostet 8 Euro für Erwachsene. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Um vorherige Anmeldung wird gebeten per Mail unter kasse@museum-schloss-brake.de oder telefonisch unter 05261/2502190.
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